Journey Outreach ist eine gemeinnützige Organisation, die sich aus der Journey-Arbeit entwickelt hat. Sie wurde 2004 von einer Spendergruppe ins Leben gerufen, die in Südafrika ein Journey Center einrichtete, in dem Kinder und Jugendliche, die AIDS oder Drogenproblemen haben oder unter Gewalt- oder Missbrauchs-Traumata leiden, kostenlose Hilfe zu Heil ung, Freiheit und Liebe erhalten.
Inzwischen ist aus dieser Idee eine weltweite Organisation entstanden, die aus den Spendeneinahmen soziale Programme in Südafrika und Botswana unterstützt, mit Aborignes-Schulen und -Gruppen in Australien arbeitet und einer Maori-Schule in Neuseeland.

Journey Outreach wird von einer Gruppe aus acht ehrenamtlichen Direktoren aus Australien, Neuseeland, Großbritannien, Österreich und Südafrika geleitet und hat einen hauptamtlichen Sekretär. 2005 wurden wir international als gemeinnützig anerkannt. Der Sitz ist in Australien. Sobald es unsere Spendeneinnahmen erlauben, wollen wir weitere Programme in anderen Ländern unterstützen.

Das Ziel von Journey Outreach ist die Arbeit mit dem Journey-Prozess und seine Heilmethode unentgeltlich unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen insbesondere in Entwicklungsländern zugänglich zu machen. Der besondere Fokus von Outreach liegt bei der Heilungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die wir direkt oder über andere gemeinützige Hilfsorganisationen ansprechen. Darüber hinaus unterstützen wir freiwillige Helfer, die mit diesen Kindern arbeiten und entsprechende humanitäre Organisationen. Diese Unterstützung soll gezielt Siedlungen und Gemeinden an sozialen Brennpunkten zu gute kommen, die über geringe Mittel verfügen. Neben Spenden wird unsere Arbeit von der persönlichen Hilfe vieler Freiwilliger aus aller Welt getragen, die die Ärmeln aufrollen und selbst mit anpacken, um den Journey-Prozess und die Journey-Arbeit unentgeltlich allen zugänglich zu machen.

Zu Beginn des Jahres 2006 erhielt Journey Outreach ein Stück Land mit verlassenen Farmgebäuden in Soweto, der größten Township von Südafrika mit über drei Millionen Einwohnern. Wir sammeln jetzt Spenden, um die Gebäude auszubauen und in Stand zu setzen, damit dort ein Outreach-Zentrum entstehen kann. Unsere Vorstellung ist, dass in diesem Zentrum akkreditiere Journey-Therapeuten unentgeltlich arbeiten. Kinder ab 5 Jahren und ihre Betreuer bis hin zu Jugendlichen in den Zwanzigern sollen dort Beratung und Heilung finden. Dazu soll ein Ausbildungszentrum entstehen, in dem Jugendliche selbst Journey-Therapeuten werden können und in Handwerk, Buchhaltung und technischen Berufen geschult werden. Diese Einrichtung hat die volle Unterstützung der Selbstverwaltung von Soweto und wird von der Township dringend gebraucht.

In Alexandra, einer Township in Johannisburg, haben wir ein Team von Waisen-Betreuern ausgebildet, die so über 500 Kindern in ihrer Pflege den Journey-Heilungsprozess zugänglich gemacht haben. Durch die Unterstützung von Journey Outreach und die freiwillige Mitarbeiter zahlreicher Journey-Therapeuten und ihrer Freunde und Mitarbeiter erhalten diese Kinder inzwischen regelmäßige Mahlzeiten und medizinische Versorgung. Seit die Kinder an der Journey-Arbeit teilnehmen, hat sich ihr verängstigtes und verschlossenes Wesen dramatisch verändert. Sie sind zu offenen, selbstsicheren und freundlichen Persönlichkeiten geworden. Ihre Gesundheit hat sich verbessert, ihr Gewicht zugenommen – es ist eine Freude diese Entwicklung begleiten zu dürfen.

Südafrika erwies sich auch als der Auslöser für die Einführung des Journey-für-Kinder-Programms als Teil der Schulbetreuung. (Ein Buch zu diesem Programm ist in deutscher Sprache unter dem Titel The Journey für Kinder erschienen, KOHA Verlag 2005.) In einer Studie der Universität von Durban, die durch Outreach unterstützt wurde, wird festgestellt, dass Schulkinder die einmal in der Woche als Teil der Schulzeit am Journey-Prozess teilgenommen haben, eine Verbesserung sowohl ihrer schulischen Leistung als auch ihrer sozialen Fähigkeiten zeigen: schnellere Auffassungsgabe im Unterricht, bessere Noten, besserer Umgang mit Klassenkameraden und Familienangehörigen und größeres Vertrauen in ihr Leben und ihre Zukunft.

Dieses Schulprogramm findet nun immer größere Verbreitung. Neben den Schulprojekten, die vom der Cape-Town-Schulbehörde fortlaufend in jweils Gruppen von zehn Schulen eingeführt und umgesetzt werden, wird die Journey-Arbeit inzwischen von Schulen in Namibia, Botswana, Australien, Neuseeland und in Europa angewendet. Outreach unterstützt Lehrer und Schulbehörden dabei die Journey-Arbeit in die Curricula aufzunehmen und so das Potential von Kindern in aller Welt zu steigern.

In Ceduna, einer australischen Gemeinde, in der fast ausschließliche Aborigines leben, widmet sich Outreach einem weiteren wichtigen sozialen Projekt. Die Probleme dieser Gemeinde bestehen aus Alkoholabhängigkeit, Drogensucht, häuslicher Gewalt und verbreiteter schlechter Gesundheit. Seit das Journey-Programm dort eingeführt wurde, berichten der Gemeinderat und die Sozialarbeiter von einer schnell einsetzenden positiven Entwicklung. Outreach bildet zur Zeit für diese Gemeinde 100 soziale Helfer in der Journey-Arbeit aus, um den Aborigines dort Würde, Heilung und Selbstbefreiung zu geben.

Wenn Sie mehr über die Arbeit von Journey Outrech erfahren oder sich mit einer Spende beteiliegen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns aus unter: info@journeyoutreach.com

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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