Journey & Schule

Bedauerlicherweise ist die Journey-Gruppen-Arbeit in Deutschlands Schulen bis heute nicht sehr verbreitet.
Anders in Südafrika, wo es langjährige Erfahrungen und auch Studien über die Auswirkungen regelmäßiger Journey-Arbeit mit ganzen Schulklassen gibt. Obwohl nicht an den schulischen Leistungen gearbeitet wurde, verbesserten sich die Noten als auch das Sozialverhalten signifikant bei Kindern, die einmal wöchentlich an einer geführten Gruppen-Journey teilnahmen.
Nachzulesen auf der Website www.journeyoutreach.org (auf Englisch).

Erfahrungen in Bayern

Bisher gibt es ein langjähriges Pilotprojekt einer jeweils ein Schulhalbjahr lang laufenden Gruppe an einer Bayerischen Privatschule mit Kindern von 6 bis 9 Jahren. Mit viel Spaß und Spiel,  werden sie an Themen herangeführt wie: im Körper gespeicherte, herunter geschluckte Emotionen, sich auf einer verletzlichen Ebene austauschen, Reisen nach innen und andere. Dabei werden Elemente, wie Basteln, Tonarbeit, Masken, Trommeln, Rollenspiel und Geschichten erzählen etc. verwendet. Bei vielen Themen, wie Streit mit Geschwistern, Ärger in der Schule oder im Schulbus, Tod, Trennung, Unfälle und anderen konnten die Kinder erleben, dass sie nicht allein dastehen, sondern dass Andere auch schon einmal Ähnliches erlebt hatten. Schon das alleine bringt oft große Erleichterung.

Unterstützung zur Gründung einer Journey-Kinder-Gruppe

Wenn Sie Interesse daran haben eine Kinder-Journey-Gruppe in einer Schule oder in privater Umgebung zu gründen, sprechen Sie bitte einen Journey-Practitioner in Ihrer Umgebung an, um dazu Unterstützung zu erhalten. Für Erfahrungsaustausch und Beratung stehen wir gerne zur Verfügung.

Autor: Silke Busse

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